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Die Feder gegen Fanatismus und Intoleranz kann nicht spitz und scharf genug sein. Hubertus Franzen

Herzlich willkommen auf der Homepage der Edition Voltaire!

Die Edition Voltaire wurde in Leipzig gegründet, der Stadt, in der mit den Friedensgebeten des Jahres 1982 eine Entwicklung ihren Anfang nahm, welche Deutschland die Wiedervereinigung brachte, ohne dass, wie in Revolutionen üblich, das Blut Unschuldiger vergossen wurde.

Im März des Jahres 1753 kam Voltaire, der mit seinen Büchern und Schriften zum berühmtesten Vertreter der französischen Aufklärung wurde, neben Montesquieu und Diderot, Korrespondent der Zarin Katharina der Großen, der Prinzessin von Anhalt-Zerbst, in die Stadt des Buches, in der seit dem Jahre 1475, dem Jahr, in dem mit dem Bau der Sixtinischen Kapelle durch Papst Sixtus IV. begonnen wurde, der Handel mit Büchern seinen Anfang nahm.

Neben Frankfurt am Main war durch die Jahrhunderte Leipzig die Stadt des Buchhandels und des Buchdrucks, in der viele bedeutende Werke der Literatur ihren Siegeszug in die Welt antraten, wie die Memoiren Giacomo Casanovas, die 1822 bei Brockhaus in Leipzig erschienen, 24 Jahre nach dem Tod des Monsieur d'amour auf Schloss Dux in Böhmen.

Und es war Johann Christoph Gottsched, Zeitgenosse Johann Sebastian Bachs, Magnifizenz der Leipziger Universität der Jahre 1738, 1742, 1748 und 1756, Spiritus rector der Deutschen Gesellschaft, dem Zentrum für Sprache und Literatur zu Leipzig, der nicht zuletzt mit seiner Zeitschrift Der Biedermann der Aufklärung in Deutschland zum Durchbruch verhalf.

Voltaire kam nach Leipzig, um der bedeutendsten Intendantin des 18.Jahrhunderts, Friederike Caroline Neuber seine Aufwartung zu machen, die seine Theaterstücke auf ihrer Bühne im Haus am 'Großer Blumberg' erfolgreich aufführte, darunter die Werke Gotthold Ephraim Lessings. Goethe war es, der Friederike Caroline Neuber in seinem Roman Wilhelm Meisters Lehrjahre als ,Madame de Retti‘ ein literarisches Denkmal setzte, dessen Roman Die Leiden des jungen Werther, 1775 auf der Leipziger Buchmesse erschien, und den Dichter des ‚Sturm und Drang‘ zu einer europäischen Berühmtheit machte.

Das Buch ‚Zauberflöte Merkel‘ markiert den Beginn der Edition Voltaire, und die berühmten Zeitgenossen, deren Bildnisse Sie, meine verehrten Leserinnen und Leser, auf der Website der Edition Voltaire sehen, müssen von der ersten Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland träumen, so intensiv und anhaltend, dass sie die Psychoanalytikerin Frau Professor Dr. Dr. Karen Maria Brökel-Heilmann aufsuchen müssen, denn schon in der Antike philosophierten Platon und Aristoteles über die Psyche und wie Depressionen geheilt werden könnten, zum Beispiel durch die Kraft der Musik, deren heilende Wirkung zur Bekämpfung von Depressionen schon früh erkannt wurde. Kann man mit der Musik Johann Sebastian Bachs und Mozarts Depressionen bekämpfen? Die Musik wird auf Intensivstationen, bei Krebspatienten und Patienten mit Hirnleistungsstörungen mit verblüffenden Erfolgen eingesetzt, was die Frage aufwirft, wann wird endlich durch Politiker die Bedeutung der Musik erkannt und in allen Schultypen gefördert und nicht als überflüssig diffamiert. Auch Politiker sollten lernfähig sein.

Hubertus Franzen